Stille Nacht

Im Licht der Laterne

Kalte Flocken tanzen

Von fern die Glocken seufzen

Vom unbefleckten Kind

Die Alten beten

Die Kinder schweigen.

Im jubilierenden Licht

Ein Engel fällt

Weich legt sich Weiß auf Weiß

In heißen Öfen brät nacktes Getier

Die Alten lachen

Die Kinder streiten.

Im Licht der Laterne

Pinkelt ein Hund

Gelbe Sterne ins makellose Weich

Das letzte Wort bleibt ungesprochen

Die Kinder singen

Die Alten schweigen.


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Der Beitrag wurde am 22. Dezember 2017 um 00:48 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Lyrik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.