Harte Arbeit

Allmorgendlich
quäle ich mich
Stück für Stück
aus der Versunkenheit
im weltfreien Nachtraum.
Allmorgendlich
ziehe ich mich
aus der Umklammerung
watteschwerer Gedankenlosigkeit.
Allmorgendlich
hole ich mich
aus der Geborgenheit des Schlafes
zurück in die Wirklichkeiten
eines neuen Tages.

 

Allmorgendlich
sage ich nach vollbrachter Arbeit
Ja. Ja zu mir.
Ja zu diesem neuen Tag.
Ja zu allem, was dieser Tag mir offenbart.

 


Kommentar schreiben

Der Beitrag wurde am 18. November 2015 um 14:56 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Lyrik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.