Aufgabe: Deine größte (Schreib-) Herausforderung

Einerseits geht es für mich darum, das Schreiben in meinen wöchentlichen Zeitplan als feste Größe zu etablieren. Das ist wie bei allen berufstätigen Autorinnen, die zudem nicht auf ihr Sozialleben verzichten wollen, eine große Herausforderung. Das ‚Entweder Oder‘ scheint in dieser Hinsicht einfacher, wenn auch auf Dauer unbefriedigender, als das ‚Sowohl Als Auch‘, welches dafür viel Geduld erfordert.

Andererseits – und das ist wohl meine größte Herausforderung – treibt mich die Frage, wie ich meinen Roman strukturiere, fast in den Wahnsinn. Die Planung mit der Heldenreise: verworfen. Die Planung mit der Schneeflockenmethode: verworfen. Exceltabellenplan verworfen. Einfach planlos drauflos schreiben: ich verheddere mich in den Handlungssträngen und nach 30 Seiten ist Schluss. Derzeit ruht das Projekt, aber es lässt mich nicht los. Es ist nicht das erste Projekt an dem ich mich so abarbeite, aber dieses Schreibprojekt schreit aus der Schublade und will ans Tageslicht.

Die nächste Überlegung ist, einen Papyrus-Kurs zu belegen, weil ich das Programm bisher nur zur Überarbeitung nutze. Am liebsten aber wäre mir, ich könnte einmal bei versierten Roman-Autorinnen in die Werkstatt schauen. Sie bei der Planung beobachten, befragen.

Mein Ziel für dieses Jahr: die Planung beenden und spätestens im Herbst mit dem Schreiben beginnen.