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Ein letzter Hugo vor der Abreise und warten, dass die Zeit vergeht. Noch ein Telefonat mit Ina, ob wir auch an alles gedacht haben. Laut Liste ist alles perfekt, und ja, nach Blick auf die Waage habe ich den 400g Fön wieder ausgepackt. Nicht ohne Bedauern.

Noch einmal ein kurzes Gespräch darüber, warum wir uns auf dieses Abenteuer einlassen. Ina, die wandern eigentlich überhaupt nicht mag, will die eigenen Grenzen ausloten, überschreiten. Von der Einsamkeit des Laufens erhofft sie, die Lärm- und Trubel Gewöhnte, sich in der Stille neu zu begegnen. Eine Grenze überschreitet sie schon vor Beginn der Wanderung: 3 Wochen Urlaub am Stück, dass hat Ina in den vergangenen 10 Jahren nicht erlebt. Da waren immer nur max. 10 Tage drin. Aber langweilig wird uns ganz sicher nicht.
Was ich mir erhoffe? Dem Schmerz der Trennung davon zu laufen und mich zu lösen von dem Menschen, der mir in den vergangenen Jahren Partner, Freund und Weggefährte war. Betonung liegt auf war und mein Kopf weiß das, nur die Seele weigert sich noch, sich mit den Tatsachen abzufinden. Da hoffe ich doch sehr auf die Unterstützung durch schöne Natur und bewegliche Füße.
Eines weiß ich aber jetzt schon, trotz oder gerade wegen unserer Ziele werden wir keine Trauerkarawane, dafür lachen wir beide viel zu gern…