Heute starte ich wieder einmal mit einer neuen Kategorie. Und wieder einmal war es die wunderbare Judith von Sympatexter, die den Anst0ß für diesen Beitrag gab. Ein Monatsrückblick, dass bedeutet kurz mal die Zeit

Rosenblüte im Abendlicht

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. (Gertrude Stein)

anhalten und mich besinnen. Es ist auch ein Rückerinnern an das was für mich wirklich wichtig war, meine kleinen und großen Erfolge feiern.

Der Monat Juni war für mich geprägt von Hitze, viel Arbeit, endlich wieder einmal Freund:innen treffen, Essen gehen vor allem aber war es ein Monat mit vielen Momenten voller Freude, viel Lernen – das ist so etwas wie ein Hobby von mir. Im Juni spaziere ich gern durch Gartenanlagen. Alles blüht und versinkt in einem Farbenrausch, vorallem aber blühen die Rosen in allen Farben und Duftvarianten. Wenn ich sie lasse, verlieben sich meine Sinne in jede einzelne davon.

1. Juni – Abschluss meiner Greator Coach Ausbildung und Kindertag
Greator Coach Zertifikat Sylvia Tornau

Ein Zertifikat ist für mich das Bonbon nach dem Abschluss einer Ausbildung.

Diesen Tag habe ich mit einer Inneres-Kind-Meditation begonnen. Schon in der Schule habe ich Prüfungen gehasst. Bewertet zu werten hat immer etwas von mich ausgeliefert fühlen, anderen Menschen Macht über mich geben. Weil das ein altes Thema ist und ich weiß worin es begründet ist, weiß ich auch, dass ich vor einer Prüfung das Kind in mir beruhigen darf. Mein ängstliches inneres Kind konnte sich entspannen und so bin ich 12 Uhr ziemlich relaxt in das Prüfungs-Coaching gegangen und konnte meine Coachee präsent und sicher durch das Coaching führen. 14.30 Uhr war das Prüfungsergebnis da.

Außerdem war an diesem Tag Kindertag und weil Dienstags der Enkeline-Tag ist, habe ich meinen Erfolg mit Momo gefeiert: Eis essen, zusammen Trampolin hüpfen, Badewannenplantschorgie und im Bett sehr ausgiebieg einkuscheln und gaaanz lange Pippi Langstrumpf vorlesen.

Meinen Wissensdurst stillen

Der Juni war ein Monat der Fortbildungen. Nach Abschluss der Coaching-Ausbildung beginnen die

Mein roter Faden im Coaching

Mein roter Faden im Coaching

Bonuswochen. Dort geht es darum ein Coachingbusiness aufzubauen. Wer bin ich, was biete ich an, mit wem will ich arbeiten, was ist mein Arbeitsschwerpunkt? Letzteren kann ich schon verraten: traumasensibles Coaching.
Mit einer befreundeten Therapeutin beschäftige ich mich schon seit längerer Zeit mit den Themen Minderwertigkeit, Schuld und Scham. Wir haben zusammengetragen, was uns dazu an Material zur Verfügung stand, haben uns ausgetauscht und miteinander verschiedene Übungen ausprobiert, wie wir mit diesen Themen arbeiten können. Vom 18.-20. Juni stand das Greator Live Event auf meinem Programm. Ein Wochenende für die Ausbildungsteilnehmer:innen zu den Themen Selbstliebe und roter Faden im Coaching. Meinen roten Faden als Bild zusammenzustellen war eine sehr meditative entspannende Aufgabe, an die ich mit fast kindlicher Freude herangegangen bin.

Schreiburlaub
Collage der Freude

Freudemomente: Sonnenschein, Rosenduft und Wolkenglotzen.

Wie jedesmal habe ich mir viel vorgenommen für meinen Schreiburlaub. Die Beantwortung der Fragen für das Statement zum neuen Glücklicher Montag-Buchprojekt von Sandra Strauß und Schwarwel (Hg.) „Tod, Verlust und Trauer. Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“ und mein Artikel über ein sehr

intensives Jahr  2010. Es geht um Sterbebegleitung einer an Krebs erkrankten Freundin durch eine Gruppe von Frauen. Beides habe ich in den fünf Tagen fertig geschrieben. (Übrigens, wer es nicht kennt und sich für das Themenfeld psychische Belastungen im Alltag interessiert, dem kann ich das trotz des Themas sehr kurzweilige Buch „Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“ nur empfehlen. Zu erwerben hier. Zur Crowdfunding-Aktion für Tod, Verlust und Trauer bitte hier entlang.)
An meinem Roman habe ich nicht weitergeschrieben, das habe ich vorerst auf den NaNoWriMo im November verlegt. Aktuell steht neben der Arbeit meine Coachingpraxis im Vordergrund. Ich habe in der Woche einige Artikel hier auf dem Blog angelegt, zu (für das Coaching) relevanten Themen wie Selbstzweifel, Trauma, die Sache mit dem Ego. Ihr dürft gespannt sein. Und weil Urlaub eben auch Urlaub ist, habe ich ausgeschlafen und viel gelesen, war spazieren, haben Wolken und Enten beobachtet und habe jeden Tag meditiert.

Was bei mir im Juni sonst noch los war
  • jeden Dienstag (außer Urlaubszeit) ist Enklinetag. Nachmittag und Abend gehören uns und es gibt keine schöneren Gespräche als diese „Oma Sylvia, ich will ein Schokoei.“ Die haben hier nur so komische Schokoeier.“ „Ich mag komische Schokoeier und komische Gummibärchen!“
  • ich habe zum ersten Mal in meinem Leben gegärtnert: mit Spitzhacke und Spaten Löcher gegraben und Büsche eingepflanzt
  • mit einer Freundin getanzt
  • fast täglich einen Spaziergang gemacht
  • mein Eintrag auf der Map von greator.com/coaches wurde veröffentlicht
  • „meine“ WG, die Heilpädagogische Wohngruppe Walter, ist jetzt 5 Jahre alt
  • neben meiner Leitungstätigkeit für die WG habe 23 Therapiesitzungen und 2 Coachings gegeben

Was für ein großartiger und voller Monat.
Kleine Übung in Selbstwertschätzung: Ich stelle mich vor den Spiegel, nehme mich selbst in den Arm, lächle mich an, klopfe mir auf die Schulter und sage: Gut gemacht, Frau Tornau!