Ich hatte ein paar Kranken-Tage Zeit, darüber nachzudenken, welchen Beitrag ich aktuell leisten kann. Welche Hilfe kann ich für wen anbieten? Spenden und ein Zimmer in meiner Wohnung zur Verfügung stellen war meine erste Wahl. Mit dem Auto an die Grenze fahren? Blödsinn, dass machen andere viel organisierter und professioneller, egal ob in privaten Aktionen oder in Organisation wie Mission lifeline.

Ich spürte meine Unzufriedenheit, die natürlich auch etwas mit der eigenen Ohnmacht der Situation gegenüber zu tun hat und auch mit der merkwürdigen Situation: es ist Krieg in Europa, Menschen hungern, sterben, suchen Schutz, während wir hier ja trotzdem irgendwie versuchen, den Alltag zu meistern. All das führte letztendlich zu der Überlegung: was kann ich tun? Daraus wurde die Frage: wie kann ich das, was ich kann sinnvoll einsetzen. Ich spreche keine Fremdsprachen (rudimentär Englisch). Doch dann war sie da, die Idee. Angeregt dazu wurde ich von Monika Deters sozialer Aktion Million Dreams, bei der hunderte Coaches tausende Menschen am 21.03.2022 kostenfrei coachen Ich überlegte mir, was ich am besten kann. Coaching und Beratung. Also kam mir die Frage in den Sinn: „Viele helfen den Flüchtenden, doch wer hilft den Helfer:innen?“ Das was sie unterwegs erleben, geht nicht an allen spurlos vorbei. Therapieplätze sind Mangelware und Coaching kostet Geld. Deshalb werde ich, als Hilfe für die Helfer:innen, ab sofort wöchentlich ein traumasensibles Online-Coaching (60-90 Minuten) kostenfrei für Helfer:innen zur Verfügung stellen. Bei Bedarf bucht bitte hier einen Termin.

Coaching - Hilfe für die Helfer:innen

Meine Hoffnung ist, dass sich andere Coaches anschließen, so dass wir ein Hilfenetz für die Helfer:innen spannen können.

Terminbuchung bitte hier:

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