Stille

Schwere des Schweigens
zwischen mir und mir
Entfernung.
Gleich fällt das Wort in den Grund.
Genug. Aufstehen.
Luft schnappen.
Ins Brötchen beißen.
Schlucken, spucken.
Weiße Mäuse lernen laufen.
Entgegen dem Tag, die Nacht.
Leichtigkeit des Schweigens
Zwischen mir und mir.
Jetzt.

© Sylvia Tornau, 2006


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Der Beitrag wurde am 10. Januar 2008 um 01:08 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Lyrik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.