du

wenn wunschverzerrt mein himmel dunkelt
dein strahlen mich streift
wie möwenfeder im windigen spiel.

kurz vor dem fall
dein schweben über groben sandmeerweinen.
nadelspitze felsen bröseln zeit
ein schrei stummt zwischen uns
lebenswürgen erbricht versuchten gleichklang.
du wundest mich nicht.

das zittern deines atems mich wärmt
im schweben möwengleich.

© Sylvia Tornau, 2008


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Der Beitrag wurde am 26. Januar 2008 um 01:27 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Lyrik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.