#ichtraumich – Tag 31

31. Januar 2018 um 21:50 Uhr

Aufgabe: Dein (Schreib) Ziel für 2018

Der letzte Beitrag zu dieser Challenge. Einen Monat lang täglich ein paar Zeilen posten zu den Themen Schreiben, Lesen, Leben. An manchen Tagen war ich genervt von sich wiederholenden Aufgaben, an anderen Tagen habe ich mich schon am Morgen auf das Schreiben gefreut. Das Wichtigste Ergebnis dieser Challenge ist für mich das Durchhalten. Es ist mir gelungen, täglich mal mehr mal weniger zu schreiben. Auch wenn ich keine Lust auf die Frage hatte, auch wenn ich erschöpft von meinem Arbeitsalltag war, ein paar Zeilen waren immer noch möglich. Das nennt sich dann wohl Integration des Schreibens in den Alltag. Das zu halten und nach und nach weiter auszubauen ist eines meiner Schreibziele für das Jahr 2018. Weitere konkrete Schreibziele sind das Schreiben eines Sachbuches, die Ideenentwicklung eines Romans und das Vorhaben, zweimal monatlich einen Beitrag auf meinen Blog zu stellen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen meinen MitstreiterInnen, bei allen LeserInnen und bei allen, die mich mit Likes und Kommentaren unterstützt haben. Lasst es euch gut gehen.

Bis bald! 🙂

#ichtraumich – Tag 30

30. Januar 2018 um 15:46 Uhr


Aufgabe: Dein Lieblingszitat

„Dass ich nur von mir spreche, geschieht aus übergroßer Gerechtigkeit, aus Gewissenhaftigkeit, nicht nur aus Selbstschätzung. Nämlich, weil ich mich nur kenne und von mir Auskunft geben kann.“
Else Lasker Schüler

Das ist ein Zitat aus einem Brief von Else Lasker-Schüler an Martin Buber – Werke-und-Briefe, Bd. 7. . Kritische-Ausgabe. Suhrkamp Verlag. Dieses Buch durfte ich mir von einer Freundin ausborgen, inzwischen ist es wieder bei ihr. Seitdem steht die Gesamtausgabe ganz oben auf meiner Bücher-Wunschliste. Allerdings muss ich da noch sparen, denn die 11 Bände kosten 1180 €. Da aber die Bücher von Else Lasker-Schüler seit meiner Jugend für mich stete Wegbegleiter und Trostgeber sind, bin ich geduldig und zuversichtlich. Eines Tages werde ich sie alle lesen. 🙂

#ichtraumich – Tag 29

um 07:55 Uhr

Aufgabe: Ebook vs. Printausgabe. Welches Format bevorzugst du und warum?

Ich lese gern in beiden Formaten. An Printausgaben mag ich das Haptische. Ein Buch im wahrsten Sinn des Wortes begreifen zu können ist mitunter pure Freude. Der Geruch, das Papier, das Rascheln beim umblättern, das möchte ich nicht missen. Allerdings ist der Platz auch in meinen Bücherregalen begrenzt, deswegen lese ich inzwischen vor allem Krimis und Fachliteratur als Ebook. Auch für Urlaubsreisen ist das Ebook mein Favorit. So kann ich viele Bücher mitnehmen und der Rucksack bleibt trotzdem leicht.

#ichtraumich – Tag 28

29. Januar 2018 um 19:08 Uhr

Aufgabe: Relax! Erzähl uns, wie du relaxt und was du dazu brauchst!

Es gibt für mich verschiedene Varianten zu entspannen.

Nach einem normalen Arbeitstag hilft ein Entspannungsbad mit Düftöl (Lavenel, Sandelholz, Meerbad) und dabei Hörbuch hören oder eine Serie glotzen.

Bin ich krank, trinke ich mit Vorliebe Thymian-Salbei Tee, liege auf der Couch, schlafe, schaue Märchenfilme, schlafe. Das entspannt mich und das hilft, schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Ist mein Kopf voll, bin ich emotional negativ aufgeladen, dann hilft nur eines: frische Luft und laufen. Nicht grübeln sondern die Sinne öffnen für Farben, Gerüche und Geräusche.

Habe ich mich längere Zeit zu sehr auf etwas konzentriert und dadurch ein wenig den Kontakt zu mir verloren, dann hilft eine längere Wanderung, gern auch ein paar Tage. In der Natur sein, mich in Echtzeit bewegen hilft mich wieder zu verankern. Das ist dann Tiefenentspannung.

Mitunter, zum Beispiel wenn ich abends noch schreiben will oder vor einem erwartet anstrengenden Gespräch hilft mir ein 20-Minuten- Schlaf oder eine kurze Meditation.

Was mich immer entspannt, egal ob Entspannung notwendig ist: Lagerfeuer. Egal ob allein, mit FreundInnen oder mit Fremden, am Feuer ist meine Welt schwer in Ordnung.

#ichtraumich – Tag 26 + 27

27. Januar 2018 um 12:33 Uhr

Aufgabe Tag 26: Deine Schreib/Lesebuddys
Aufgabe Tag 27: Zeig uns Deine Buchbabys!

Ich habe mehrere Schreib/Lesebuddys. Menschen, die mich dabei unterstützen, die mich motivieren, mir Mut machen. Das sind die Freundinnen, die weit besser als ich Rechtschreibung und Grammatik beherrschen. Da sind die Mitteldeutschen Autorinnen, die gemeinsam mit mir in den Schreiburlaub fahren und nicht zu vergessen, das Netzwerk der Autorinnenvereinigung e.V.. Da gibt es eine erwachsene Tochter, die mich ermutigt, einen Partner, der mich unterstützt, in dem er meine Eigenheiten, meine Schreibzeiten, mein gedankliches Hindriften zu einem Text akzeptiert und mir die Räume dafür schafft und ab und an einen Kaffee kocht.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an euch. Schreiben muss ich zwar allein, aber ohne eure Ermutigungen, ohne eure Unterstützung und ohne eure kritischen Anmerkungen hätte ich schon längst aufgegeben.

Tag 27 ist für mich die Wiederholung der Aufgabe von Tag 20, deswegen noch mal der Link dahin.

#ichtraumich – Tag 25

25. Januar 2018 um 19:58 Uhr

Aufgabe: Deine Stadt der Träume!

Die Stadt meiner Träume liegt direkt zwischen einem Meer und einem Hochgebirge. Es ist eine Stadt, in der es viele Bücher gibt und Straßencafés im Sommer, überdachte Cafés die aussehen wie Gewächshäuser, die den Blick nach draußen freilassen, im Winter. In manchen Cafés darf geraucht werden, in anderen nicht. Wer etwas isst oder trinkt, darf so lange bleiben, bis das Buch ausgelesen. Optisch ist die Stadt ein Mix aus Hogwarts, der Cambridge Universität, Brügge, Florenz und dem alten Prag, allerdings ausgestattet mit dem Komfort der Jetztzeit. Es gibt viele Parkanlagen, in denen es überall Feuerplätze gibt und in die es die Menschen zu jeder Jahreszeit zieht. Das Klima ist mild, nicht zu heiß, nicht zu kalt und trotzdem sind die Gipfel der umliegenden Berge jederzeit schneebedeckt. Es ist keine Millionenstadt, aber auch keine Kleinstadt. Überall sind Boote zu sehen, Segelboote, Fischerboote und Fähren. Die umliegenden Inseln sind kleine Naturparadiese, die an Schweden und Norwegen erinnern.

#ichtraumich – Tag 24

24. Januar 2018 um 22:29 Uhr

 

Aufgabe: Social Media Accounts. Wo findet man dich?

Das ist mal wieder eine einfache Aufgabe:

Zu finden bin ich auf Facebook, Xing und im humantrust unter Sylvia Tornau und auf wordpress unter www.tatmoor.de.

Über BesucherInnen freue ich mich, likes und Kommentare und Anregungen freuen mich noch viel mehr.

#ichtraumich – Tag 23

um 00:02 Uhr

Aufgabe: Dein größter Wunsch, Deine Herzensangelegenheit 2018

Jetzt kommt die Zeit der Redundanz. Ich wiederhole mich, auch für mich: Neben meiner Arbeit, die auch ein Herzensprojekt von mir ist, will ich 2018 mein 2016 begonnenes Sachbuch beenden, das Exposé dazu schreiben und es dann in die Welt schicken. Das muss jetzt erst einmal fertig werden und dann und dann und dann werde ich mich an meinen ersten Roman wagen.

So, allein dafür hat sich diese Challenge doch gelohnt: meinen geheimsten Wunsch, der eine gehörige Portion „ich trau mich“ erfordert, so richtig öffentlich zu machen. In meinem Beruf als Therapeutin habe ich eine Handlungssicherheit – bei allem Nichtwissen, das dazu gehört – die ich in Bezug auf das Schreiben noch lange nicht habe. Das erfordert alles eine gehörige Portion Selbstdisziplin oder, wie ich heute gelernt habe: Fokussierung und jede Menge Stress mit dem inneren Kritiker Und ich sage nur, das ist ein echter Typ, so ein Zeitgenosse, dem ich im wahren Leben am liebsten permanent auf die Mütze hauen wollen würde, aber da gibt es das klitzekleine Problem, der hockt in mir, ist somit für tätliche Angriffe unerreichbar und der Typ nutzt das schamlos aus. Aber 2018 mache ich ihn fertig. Versprochen. Ihm und mir. 🙂

#ichtraumich – Tag 22

22. Januar 2018 um 14:29 Uhr

Aufgabe: Dein liebster Schreib/Leseplatz

Ich sitze gern zu Hause an meinem Schreibtisch, er ist fast 2 meter lang und an den Wänden habe ich Pinboards für Fotos, Entwürfe und ähnliches. Allerdings fällt mir zu Hause eben auch oft ein, was ich denn sonst noch so alles an diesem Tisch erledigen müsste, könnte, sollte.

Aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt, 2-3 mal im Jahr Schreiburlaub zu machen. Heißt ich fahre an an einen Ort zum Wohlfühlen, an dem ich außer Schreiben nichts vorhabe.
In den letzten Jahren hat sich die Feriensiedlung in Kell am See zu meinem Lieblingsschreibort gemausert. Kleines Haus mit 3 hellen Zimmern, große Fenster und Blick auf den See. Für die kalten Tage gibt es einen Kamin. Ich fühle mich wohl und das Wichtigste: ich bin ungestört, nicht abgelenkt, denn selbst das Internet funktioniert nur, wenn ich den Hügel rauf klettere.

#ichtraumich – Tag 21

21. Januar 2018 um 18:27 Uhr

Aufgabe: Was oder wer inspiriert dich?

Laut Wikipedia bedeutet Inspiration ‚Beseelung‘, ‚Einhauchen‘, aus in ‚hinein‘ und spirare ‚hauchen‘, ‚atmen‘ vgl. spiritus ‚Atem‚. Allein das inspiriert mich. Von etwas beseelt sein, mit dem Atem der Hierwelt die Tore zur Anderwelt öffnen… Das weckt eine Sehnsucht in mir. Mich einlassen auf das Andere, auf etwas das ich nicht bin und doch auch bin.

Ganz pragmatisch betrachtet, inspiriert mich sehr viel: Menschen denen ich begegne, Gespräche, Gesten, Mimik. Gefühlsäußerungen und Konflikte und die Art, wie andere damit umgehen. Die Eigenheiten schon ganz kleiner Kinder. Der Wind. Es gibt im Frühjahr, Sommer und Herbst diesen Scirocco, dieser lockende Sehnsuchtswind, der in mich eindringt, mir Haut und Seele streichelt. Der weckt die Sehnsucht in mir, Sehnsucht nach dem Unterwegs sein, weiterziehen. (Ja der Film Chocolat hat mich sehr berührt, weil er diese Sehnsucht zeigt). Mich inspiriert die Natur, wenn ich wandern bin. So verschiedene Landschaften, so alt, so getränkt von Zeit. Alte Steine, Grafitti, Hinweisschilder, Ortsnamen, all das kann mich beseelen. Aber manchmal ist es auch ein Buch, ein Gedicht, ein Satz, ein Wort, das etwas in mir zum klingen bringt, etwas anstößt, eine Idee in mir erweckt. Leider bin ich noch viel zu oft undiszipliniert und notiere die Ideen viel zu selten. Ich hoffe, dies ändert sich jetzt, denn seit kurzem nutze ich eine App, die fast fehlerlos Gesprochenes in Schrift wandelt. Das geht auch beim Laufen oder unterwegs sein und es geht vor allem schneller, als ich auf einer Tastatur tippen kann.