im Lyrikband „wachstumsschmerzen“ von Judith Faller

23. Februar 2013 um 15:39 Uhr

abschied nehmen

habe mir am granit
der grünschwarzen härte
des abschieds
die zähne ausgebissen

dabei

wäre es ein leichtes
durch die offene türe
gelassen
den fluss des vergehens
zu betrachten

© Judith Faller

wund

22. Februar 2013 um 01:28 Uhr

am Flussufer verfangen
lausche ich
auf deinen Flügelschlag
wate dass du wachsam
das Revier umkreist
mit deinem Schnabel
ordnend mir durchs Gefieder streifst
den Fisch für mich teilst.

 

 

 

am Horizont drehst du Pirouetten
dein Gefieder gespreizt für eine
die mit dir fliegen kann
anmutig liegst du im Wind
ziehst ostwärts
suchst  Ufer
ohne verfängliche Schatten
in deren Täuschungen Flügel brechen.

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Zwischenräume

15. Februar 2013 um 02:01 Uhr

wenn in der Nacht
Regen an das Fenster klopft
lohnt es nicht, den Mond anzuheulen.
wenn die Sehnsucht die Seele umarmt im Fiebersturm
hilft es nicht das Herz mit Schnee zu kühlen.

wenn die Erde auf dem Feld unter Herbststürmen ächzt
wenn die Vögel gen Süden fliegen
wenn die Astern welken und der Frohsinn Winterschlaf hält
flieht die Leichtigkeit das Haus
Einsamkeit quillt aus vertrauten Wänden.

wenn am Morgen
alte Sterne aus geöffneten Augen fallen
sammle sie ein
wenn das Herz
um sich schlägt im Rhythmus des Erwachens
höre ihm zu

 

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dradio: aus der heutigen „Wurfsendung“

13. Februar 2013 um 14:25 Uhr

Könnte es sein, dass mein Ehrgeiz ADHS hat?

Mal schnell nachrechnen, ob die Buchhaltung ihren Job beherrscht

5. Februar 2013 um 18:00 Uhr

Lohnexperte.de Gehaltsrechner 2013

 

Hans Christian Andersen

3. Februar 2013 um 18:41 Uhr

Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling.
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.