Empfehlung 2

26. Februar 2012 um 21:05 Uhr

Sigrid Lenz: Kimberleys Weihnacht. …und dieses Jahr wird’s richtig schlimm

Kimberleys Familie erwartet ein rauschendes Weihnachtsfest. Bei Kimberley. Das steht fest. Schon lange. Doch Kim wäre nicht Kim, wenn sie es nicht bis wenige Wochen vor dem Fest verdrängen würde.  Die Katastrophen nahen, nicht nur weil Kims Haus ein wenig verwachsen ist, andere würden es vielleicht ungepflegt nennen, sondern auch, weil Kim eine Einzelgängerin ist, die dazu nicht gern kocht. Um das Dilemma abzuwenden, lädt Kim ihre Freundin und Nachbarin Tessa und deren halbwüchsige Tochter mit ein. Diese aber kann auch nicht kochen. Die Frage Gans oder Fischstäbchen ist hier nur die harmlose Frage. Und ob  Werwölfe zur Familie gehören oder nicht, finden Sie am besten selbst heraus. Bei einem Glas Glühwein, vor dem Kamin, während andere den Braten zubereiten, den Sie an Weihnachten essen.

AAVAA Verlag, 397 Seiten, Mini-Buch, Preis 9,95 €

Empfehlung 1

um 21:04 Uhr

Ulrike Bail: wundklee streut aus. 47 gedichte über theodora

Ein kraftvoller und doch auch hauchzarter Gedichtband, über die Ent- und Verwicklungen gelebten Lebens. Die Gedichte sind einzeln verstehbar, aber auch als Geschichte der Wandlungen und Begegnungen einer Frau zu lesen, die Widrigkeiten trotzt und aus allem sie Umgebenden Kraft zieht. Ob Naturbetrachtung oder Kommentare aus dem Innenleben, ihre Lebensschwingungen sind mal ironisch, mal ausufernd aber immer warm und über die Sprache ins Zentrum des Daseins treffend. Leichtfüßig und manchmal mit unachtsam übergeworfenen Kleidern begegnet uns in diesem Gedichtband das alltägliche Leben in einer Poesie namens Theodora.

Conte Poesie 12, 100 Seiten, Paperback, Preis 9,90 €

Denkmalschmiede Höfgen steht vor dem aus! Bitte helft uns, diesen Ort zu erhalten! Jede Stimme zählt!

um 19:36 Uhr

„Seit Jahren profitieren die mitteldeutschen Autorinnen von der Denkmalschmiede Höfgen. Hier haben wir uns zu Schreibwerkstätten und Schreiburlauben getroffen, die hervorragende Ausstattung der Studios mit Arbeitsplätzen, Computer und Internetzugang nutzen können. In Seminarräumen ist es möglich, gemeinsame Projekte zu besprechen oder Texte vorzustellen. Der ausgebaute und liebevoll sanierte Vierseitenhof bietet Möglichkeiten für zahlreiche Veranstaltungen und Lesungen, die auch wir genutzt haben. Die Stiftung der Denkmalschmiede hat zudem regelmäßig Arbeitsaufenthalte für KünstlerInnen ermöglicht. Nicht nur AutorInnen, auch MalerInnen, BildhauerInnen und GrafikerInnen sowie KomponistInnen und TonkünstlerInnen haben hier optimale Arbeitsbedingungen vorgefunden. Ton- und Aufnahmestudios, Licht durchflutete Ateliers und einladende Ausstellungsräume boten alles, was für die künstlerische Arbeit gebraucht wird. Jetzt wird die Denkmalschmiede Höfgen Opfer von Sparmaßnahmen des Kulturraumes Leipziger Raum. Genaueres dazu lässt sich in der Leipziger Online Zeitung nachlesen: http://www.l-iz.de/Politik/Region/2012/02/Mittel-fuer-Denkmalschmiede-Hoefgen-gestrichen-40375.html

Wir möchten Euch bitten, die Petition gegen die Kürzung der Mittel, die zwangsläufig zur Schließung der Denkmalschmiede führt, mit zu unterschreiben. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns diese phantastischen Arbeitsmöglichkeiten genommen werden!

Die Petition findet Ihr unter dem Link:

http://openpetition.de/petition/online/protest-gegen-schliessung-der-denkmalschmiede-hoefgen

Marion Pelny und Sylvia Tornau im Namen der mitteldeutschen Autorinnen“

Über Matthew Herberts – one pig

10. Februar 2012 um 12:41 Uhr

„Tongewordene Migräne“
V.W. nach der Aufführung im Centraltheater Leipzig