25. März 2011 um 22:04 Uhr

„Wenn jeder jedem etwas klaut fehlt keinem was.“ (anonym)

um 21:04 Uhr

„Wenn jeder an sich denkt ist auch an jeden gedacht.“ (anonym)

Schreibwerkstatt „Wortschmiede“ für Autorinnen in der Denkmalschmiede Höfgen vom 28.9.-3.10.2011

um 21:00 Uhr

„Literarisch schreiben – die eigene Stimme finden“
Text- und Stilanalyse mit Michèle Minelli
Veranstalter
: Mitteldeutsche Autorinnen in Kooperation mit der Frauenkultur Leipzig e.V.

Jede angehende Autorin, die ihre Texte in irgendeiner Form veröffentlichen möchte, gelangt einmal an den Punkt, an dem sie sich fragt: und was ist eigentlich mein Stil?
Die eigene literarische Stimme zu kennen, kann Blockaden auflösen und Schleusen öffnen. Wer weiß, wie die eigene literarische Stimme klingt, entwickelt auch die Freiheit, Neues auszuprobieren, ohne sich dabei verlieren zu müssen. Denn ganz besonders in neuen, herausfordernden Situationen tritt das zu Tage, was uns innerlich hält, was Charakter gibt und Ausdruck verleiht.

Dieses Seminar ist ein Abenteuer, durch das Sie wie auf einer magischen Heldenreise gar Wunderliches erleben und unvorhergesehene Situationen bestehen, und aus dem Sie mit neuer Energie hervorgehen werden. Sie werden wissen, welcher Boden für Sie taugt, um darauf Bestleistungen zu vollbringen.
Und Sie werden Ihr eigenes literarisches Schaffen mutig und in Klarheit weiterverfolgen können.

Weitere Informationen und Anmeldeformular.

8. Mitteldeutsches Autorinnentreffen

um 20:55 Uhr

Wir, die mitteldeutschen Autorinnen, möchten Sie einladen, Ihr Wissen, Ihre Gedanken, Ihre Ideen einzubringen. Wie nehmen Sie als BuchhändlerInnen, als VerlegerInnen, als LiteraturagentInnen, als Förderer von Kunst und Literatur, aber auch als Kunstschaffende selbst die Situation von Schriftstellerinnen wahr? Wo gibt es Handlungsbedarf? Wie könnte eine auf die besondere Situation von Kunst schaffenden Frauen ausgerichtete Förderung aussehen? Gemeinsam mit der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V., der Autorinnenvereinigung e.V. und der Frauenkultur Leipzig e.V. wollen wir uns in einem Workshop diesem Thema widmen. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Marion Pelny und Sylvia Tornau

Hier nähere Informationen und Ablaufplan.

Die Tagung

22. März 2011 um 22:20 Uhr

Guten Abend!
Mein Name ist Maria Storer. Als Diplom Kriminolgin habe ich den Auftrag, Ihnen, den praktizierenden  Kriminalisten, heute etwas über das Phänomen Rache zu erzählen. Die Definition von Rache folgt auch in unserer modernen, westlichen Gesellschaft den alten Prämissen von Zerstörung und Primitivität. Sie erlauben, dass ich meine geschätzten Psychologen-Kollegen Böhm und Kaplan zitiere, deren erst kürzlich erschienener Band „Rache – Zur Psychodynamik einer unheimlichen Lust und ihrer Zähmung“ im Ankündigungstext Rache „als primitive, destruktive Kraft“ beschreiben, „die allen Individuen, Gruppen und Gesellschaften innewohnt – ein zerstörerisches Potenzial, das sich unter bestimmten Umständen mit Macht den Weg an die Oberfläche bahnt.“ Böhm und Kaplan identifizieren die dem Phänomen innewohnenden Motive als psychologische „Verknüpfung von Vorurteilen, Verfolgung, Rassismus und Gewalt.“ So weit, so gut.

Weiterlesen »

Kategorie Prosa | Kommentare (0)

Die gute Stube

um 22:16 Uhr

Das Haus in einer dunklen Seitengasse alt und verwittert, gänzlich unsaniert. Die Eingangstür aus dem Baumarkt, Sprelacart. Mit Kunstharz bezogene Schichtstoffplatten, Kiefer furniert, Made in GDR. Ein Schritt durch diese Tür und ich bin in einer Zeit vor 30 Jahren. Ein Schankraum. Die Holztäfelung an den Wänden, Naturholz und die vergilbte Raufasertapete sind das einzig Helle. Die dunkelbraune Decke mit dem einen halben Meter in den Raum gezogenen Rand macht aus dem mindestens fünf Meter hohen Raum eine Hutzenstube. Vor 30 Jahren war das modern und gleichzeitig Inbegriff der Gemütlichkeit eines Arbeiter- und Bauernstaates. Die gute Stube des Ostens, rauchgeschwängert und leer.

Weiterlesen »

Kategorie Prosa | Kommentare (0)

Das Haus

um 22:14 Uhr

Sie griff nach ihren Zigaretten und streifte dabei mit dem Arm ihr Portemonnaie vom Tisch. Wie aus weiter Entfernung, als würde es sie nichts angehen, folgte ihr Blick dem Flug der sich öffnenden Börse. Noch bevor Franka realisiert hatte, was geschah, schob sich eine Hand in ihr Blickfeld und sammelte das am Boden Liegende zusammen.
„Ihr Mann?“ Die Hand hielt ihr ein Foto entgegen, während die andere Hand den restlichen Inhalt des Portemonnaies auf den Tisch legte.

Weiterlesen »

Kategorie Prosa | Kommentare (0)

kein Titel

um 21:50 Uhr

„Sie setzte den Fuß in die Luft und sie trug.“ (unbekannt)