Am Ende war die Tat

19. November 2007 um 22:04 Uhr

Elisabeth George, blanvalet, 2007, 671 Seiten, 21,95 â?¬

Eigentlichwollte ich diesen Roman nicht lesen, ich war zu beleidigt vom Tod der Helen Lynley im vorangegangenen Roman “Wo kein Zeuge ist”. Vor einem sorglos freien Wochenende kaufte ich schließlich ihn doch und las und las und konnte nicht aufhören. Um es gleich zu sagen: dieser neue Roman von Elisabeth George ist ihr bislang spannendster und zugleich hoffnungslosester Roman. Bei aller Abwehr im Vorfeld, während des Lesens störte es mich kein bißchen, das Chief Inspektor Lynley und seine engste Mitarbeiterin Barbara Havers in diesem Buch nur perifer eine Rolle spielten.

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Buchentdeckung des Jahres 2006

7. November 2007 um 17:29 Uhr

“Ich und die Anderen” von Matt Ruff

Beruhigung des wütenden Kindes

um 17:23 Uhr

Ein alleinerziehender Vater, drei Kinder am Rand der geitigen Behinderung, davon ein leibliches und zwei Anerkannte, soll heißen: von anderen Männern innerhalb der Ehe erzeugt, vom Kindesvater als ‘eigene’ Kinder angenommen. Die Kindesmutter, Alkoholikerin – das ist auch der Grund für die Behinderung der Kinder – ist spurlos verschwunden. Manchmal begegnen die Kinder ihrer Mutter im Park. Meist liegt sie dann betrunken auf der Parkbank und erkennt ihre Kinder nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

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