meine Radiostation… :-)
25. November 2007 um 13:12 Uhr|
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“Das Internet ist die Fernuniversität des Terrorismus.” (heute in den Nachrichten von Deutschland-Radio-Kultur)
Ausrede für Zuspätkommende: Was kann ich dafür, dass Ihr zu früh seit?
Auch wenn wir von den Fehlern wissen, wiederholen wir die Fehler, solange wir nicht daran glauben, selbst irgendetwas Wirksames dagegen unternehmen zu können und auf Erlösung / bessere Umstände von außen warten
Im Text wird im Sinne der besseren Lesbarkeit nur die weibliche Form verwendet, die männliche Form wird selbstverständlich immer mitgedacht.
Was ist Co-Abhängigkeit
Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit (Im Text beziehe ich mich vor allem auf die Alkoholkrankheit, da zur Co-Abhängigkeit in Bezug auf andere Süchte nur wenige Informationen existieren.) finden nicht in einem leeren Raum statt, sondern in einem sozialen Umfeld.
Drei Tage, sieben Mädchen und eine Radiosendung!
veröffentlicht in: BKJ – Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (Hrsg.): Kulturarbeit mit Mädchen. Konzepte, Erfahrungen und Schlussfolgerungen für die Praxis kultureller Bildung. Remscheid 2000
1. Medienpädagogik – eine Form der Kulturarbeit
-Aber in der Kunst gibt es keine Desillusionierung, denn die
Illusion war von Anfang an einkalkuliert. Aus der Kunst gibt
es kein Erwachen, denn in ihr schlafen wir nicht, wenn wir
auch träumen mögen. In der Kunst gibt es keinen Tribut, keine
Strafe, die wir bezahlen müßten, weil wir sie genossen haben.-
Fernando Pessoa
Medien nehmen heute einen immer größeren Teil der biografischen Lebenszeit von Menschen ein. Oft bestimmen sie sogar Zeitplanung und Lebensrhythmus. Medien beeinflussen Lebensperspektiven, Normen und Werte und das kulturelle Verständnis. Somit beeinflussen Medien Entwicklungsaufgaben, welche Heranwachsende zu lösen haben. Medien bieten z.B. bei der Suche nach einer eigenen Identität, der Frage nach eigener Macht oder Ohnmacht Lösungsmodelle. -Die ganze Lebensumwelt, räumlich und entsprechend ihrer Zeichen und Symbole, Kommunikationsformen und ästhetischen Stile definiert sich über Medien.- (Zacharias, 1997, S.12)
Medienpädagogik, hier verstanden als Teil der allgemeinen Pädagogik, impliziert den Sozialfaktor Massenmedien als einen gesellschaftlichen, die Sozialisation beeinflussenden Faktor neben anderen. -Die Unterhaltungsmedien sind nicht nur Instrumente der Wahrnehmung als Angebotsträger, sondern sind Bestandteil unserer nationalen wie internationalen Wahrnehmungskultur. Daher müssen ihre Wirkungen und Möglichkeiten stärker als bisher in die kulturpolitische Praxis einbezogen werden.- (Baacke, 1997, S. 74) Das erfordert nicht zuletzt von der Pädagogik eine wissenschaftliche und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Medien und deren Wirkungen. Dies zu leisten, ist Aufgabe der Medienpädagogik.
Ich bin die eine von vielen.
Ich hatte eine Kindheit,
ich hatte eine Jugend.
Ich bin erwachsen und ich werde alt.
Ich habe gelernt, gearbeitet, geliebt.
Habe ich geliebt?
Mein Name ist Frau.
Ich bin ein Körper.
Einer der definiert wird.
Von anderen.
Ich bin das Gefäß für den Auswurf derer die definieren.
Auf diesem Körper wurde Geschichte geschrieben.
Blutige Geschichte.
Geschichtsbücher schreiben aus blutigen Kriegen Poesie.
Meine Geschichte ist eine andere, dieses Blut gerinnt nicht zur Poesie.
In Gedanken war sie noch bei der mit Siebtklässlern geführten Diskussion über die Existenz oder Nichtexistenz des heiligen Grals. Die Artusritter waren derzeit in Mode, ein neues Computerspiel um die Abenteuer des Helden Parzival beschäftigte ihre Schüler. Später konnte sie sich nicht erinnern, was sie zuerst wahrnahm, diesen einladenden Blick, seinen Zedernholzduft oder seine langgliedrigen Hände, die sich in flüchtiger Bewegung nach ihr auszustrecken schienen. Sie stand da, im Schulflur, errötend und atemlos, sich selbst fremd. Sie, die Unberührbare, Ausgeglichene spürte plötzlich, wie ihre Knie dem Bedürfnis sich setzen zu wollen nachgaben Innerhalb von Sekunden geschah dieser Wechsel in ihr und in ihr war plötzlich eine Wachheit, als wäre sie aus einem langen, traumlos-schweren Schlaf erwacht. Das Leben griff nach ihr in Form dieser fremden Hände und diesmal hatte sie keine Chance, ihm zu entweichen. Zu nah. Sie hatte einen Moment nicht aufgepasst und schon war es da.
Traum eins
Weiße Birkenfinger zum Himmel gereckt
seh ich die alte Eiche im Sumpf
schaukelt die zausige Krone
mein Bruder im Wind lacht und
lacht und weiße Finger zum Himmel gereckt
als hinge seine Haut in Fetzen
als wolle auch ich ein Stück
und lacht als wisse er
auch ich bin
Himmel.