Regensburger Gastronomen machen es vor: Keine Bedienung für Nazis

2. März 2012 um 11:12 Uhr

© Felicitas Kock

 

Die Regensburger Initiative weitet sich aus auf ganz Bayern und vielleicht ja bald auf ganz Deutschland. Die Organisatoren: „Keine Bedienung für Nazis“ heißt nicht nur, dass einer bestimmten Klientel kein Bier ausgeschenkt wird – es heißt, „dass die Wünsche dieser Klientel generell nicht bedient werden“. (© Felicitas Kock)

Den vollständigen Artikel hierzu findet Ihr unter Sueddeutsche.de

Glückszahlen

30. Mai 2011 um 18:29 Uhr

Also die 17, 29 und 47 sind meine neuen Glückszahlen. Habe meinen Lottogewinn von 3€ heute gleich in einen Eisbecher investiert.
Danke, Lottogöttin. Das war lecker.

Wenn blinde Menschen Arbeit haben

25. Oktober 2008 um 18:58 Uhr

dann ist das für den Einzelnen wundervoll, insgesamt aber noch immer viel zu selten. Die FAZ-Redakteurin Leonie von Manteuffel portraitiert in ihrem Beitrag: -Blind, nicht blöd- drei blinde ArbeitnehmerInnen. Neben dem promovierten Soziologen Siegfried Saerberg, Dozent an der Uni Dortmund, am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, der sich in der S-Bahn auch mal mit seinem sprechenden Laptop auf die Lehrveranstaltungen vorbereitet, kommen auch die Bankangestellte Fatima Haidar, Business-Service-Center der Deutschen Bank und Burkhard Hautow, diplomierter Betriebswirt im Rechnungswesen der Kölner Ford-Werke zu Wort. Alle drei verbindet, dass sie studiert haben, wenn auch unter verschiedenen Vorraussetzungen. Die Herren Saerberg und Hautow waren schon vor dem Studium erblindet, Frau Haidar erst nach Abschluss ihres Studiums in Mathematik, Physik und Informatik. Wichtig für das Finden und behalten eines Jobs ist aus Sicht der drei InterviewpartnerInnen einerseits die Unterstützung durch Arbeitsagenturen, Integrationsfachdienste, Herstellern von speziellen Computerausrüstungen und nicht zuletzt der Mut der Chefetage, sich auf etwas -Fremdes- einzulassen und Zutrauen in die Fähigkeiten der ArbeitnehmerInnen zu entwickeln. Andererseits hängt natürlich auch viel von der eigenen Persönlichkeit ab. So betont z.B. Frau Haidar, wie wichtig es ist, um Hilfe bitten zu können. -Wenn ich etwas nicht kann, sage ich es. Das -BL- im Schwerbehindertenausweis steht für -blind-, nicht für -blöd– sagt sie. Für Burkhard Hautow ist neben der fachlichen Vorraussetzung z.B. Empathie wichtig: -Hilfreich ist es, sich in andere hineinzuversetzen. Ich kann nicht verlangen, dass sich der andere mit Behinderungen auskennt. Fragen zur Behinderung und auch Scherze müssen erlaubt sein.-

Dass Blinde Menschen nicht jeden Beruf in unserer schnelllebigen und profitorientierten Zeit ausüben können, versteht sich von selbst. Dass sie arbeiten können und vor allem wollen, versteht sich aus meiner Sicht ebenfalls von selbst. Dies ist allerdings noch nicht in unser aller Bewusstsein und schon gar nicht in den Köpfen von UnternehmerInnen und PersonalerInnen, die letztendlich über das berufliche Schicksal von Menschen mit Behinderungen entscheiden. Aufklärung z.B. eben durch das Präsentieren positiver Beispiele in renommierten Zeitschriften ist meiner Meinung nach ein guter Weg. Bislang verfügt lediglich ein Drittel der rund 30.000 Blinden in Deutschland über einen Arbeitsplatz, der nicht nur sinnvoll und lustbringend ist, sondern auch den Lebensunterhalt abdeckt. Bleibt zu hoffen, dass ein solcher Beitrag den Weg ins Berufleben ebnet. Immerhin beginnen jährlich rund 50 blinde AbiturientInnen mit dem Studium.

Quelle: -Blind, nicht blöd- FAZ vom 18./19. 10. 2008

diesmal keine Nachricht sondern ein Bild

8. September 2008 um 18:53 Uhr

gefunden unter: www.kinderspielekiste.de/images/Lutscher.jpg

Manchmal macht so ein kleines Bild mich froh! :-) und Euch vielleicht auch.

Auch zu Fuß wissen wo es lang geht

17. August 2008 um 17:22 Uhr

Nicht zuletzt seit Forrest Gumps Laufmarathon oder Hape Kerkelings Blasenbildenden Fußmarsch  auf dem Jakobsweg ist die Benutzung der eigenen Füße als Fortbewegungsmittel anstelle motorisierter Kraftstoffverbraucher groß in Mode.

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Piraten als Friedensbotschafter

um 17:19 Uhr


Ein von Israel zum Piratensender deklariertes, in Wirklichkeit ein kommerzielles Unternehmen, sorgt nach dem Motto -Musik kennt keine Grenzen- für Unterhaltung und Verständigung zwischen offiziell verfeindeten Lebensarten und Kulturen. Radio RAM FM mit Sitz im Westjordanland und in Jerusamlem unterhält mit seinen internationalen Moderatoren, einem intelligenten Musikprogramm und seiner politischen Neutralität Israelis und Palästinenser und bringt sie miteinander ins Gespräch.

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Zusammenführung

5. August 2008 um 16:36 Uhr

Vergangene Woche wurde ich von den Machern der Internetseite http://www.fuereinebesserewelt.info auf Ihre Seite aufmerksam gemacht. Unter dem Link http://www.fuereinebesserewelt.info/das-gute-daran-in-das-gute-darin/ findet Ihr eine Sammlung von positiven Nachrichten inklusive der Möglichkeiten zum Austausch. So geballt betrachtet sind doch schon viele Menschen im weiten Netz unterwegs auf der Suche nach positiven Nachrichten. Ilona Koglin und Marek Rohde fordern auf Ihren Seiten zu Vernetzung und Zusammenarbeit auf. Hoffen wir, dass dies gelingt. Ich bin bereit mich an einer ‚Kooperative‘ positiver Nachrichten zu beteiligen.

Hier ein kurzer Blick auf die Seite.

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Hoffnung für die Gefangenen von Guantánamo!

18. Juni 2008 um 15:09 Uhr

Am 13. 06. 2008 urteilten 5 von 9 Richtern des obersten Gerichtshofes der USA, dass, nach den demokratischen Grundsätzen der amerikanischen Verfassung, den noch immer mehr als 270 Gefangenen die ßberprüfung der Haftgründe vor amerikanischen Zivilgerichten zusteht.

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Gerichte machen mobil gegen Unterrichtsausfall!

um 15:04 Uhr

Das Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden (Az.: 5 K 1782/05) birgt für viele SchülerInnen bundesweit Hoffnung: Gibt es durch zu viel Ausfall an Unterricht schlechte Prüfungsergebnisse, dann berechtigt dies zur Prüfungswiederholung.

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Und er lebt doch. Feminismus in Ecken und Nischen!

5. Mai 2008 um 14:35 Uhr

In den Tageszeitungen und von einigen aufstrebenden Journalistinnen wird der Feminismus regelmäßig für tot erklärt. Das er er lebt, beweisen nicht zuletzt die engagierten Leipziger PROPELLAS. Unter der Internetplattform www.propellas.de firmieren die
‚Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes‘ zur Unterstützung von Frauen in der Musik. Die Propellas setzen sich ein ‚für mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort‘. Es geht nicht zuletzt um das Zeigen von Vorbildern für den weiblichen musikalischen Nachwuchs. Die Propellas setzen sich dafür ein, dass selbstverständlicher female DJs gebucht werden, Schlagzeug spielen, Bands gründen und produzieren und dass auch Musikerinnen von Fanzines angesprochen werden. Engagement von Frauen, die sich mit dem bisher Erreichten einfach nicht zufrieden geben wollen – Nervensägen, Zicken, Künstlerinnen, Frauen mit Humor und Lust an (Weiter)Entwicklung. Weiter so. Lasst von Euch hören Frauen.