Co-Abhängigkeit

22. November 2007 um 17:47 Uhr

Im Text wird im Sinne der besseren Lesbarkeit nur die weibliche Form verwendet, die männliche Form wird selbstverständlich immer mitgedacht.

Was ist Co-Abhängigkeit
Der Begriff Co-Abhängigkeit ist abgeleitet von -Co-Dependents- und wird häufig undiffernziert benutzt. In erster Linie sind Personen gemeint, die ihr gesamtes Selbstwertgefühl von den Reaktionen ihrer Umwelt abhängig machen. Ihr eigenes Leben scheint ihnen unbedeutend und langweilig. Das Gefühl der Bedeutung erfahren sie in den Reaktionen ihrer Umwelt. Sie sind süchtig nach Anerkennung und opfern dafür alles, was bis zur völligen Selbstverleugnung gehen kann. Nicht selten ketten Co-Abhängige ihr eigenes Schicksal an das einer Anderen, möglichst einer -Verliererin-, mit der sie dann mit -wehenden Fahnen- untergehen können. Häufig, aber eigentlich fälschlich, wird es verwendet, um die Angehörigen von Süchtigen zu bezeichnen. In Fachkreisen wird von -Angehörigen von Suchtkranken- gesprochen. Ferner wird der Begriff in Verbindung mit Beziehungssucht und Sexsucht verwendet. Bei allen drei Gruppen gibt es ßberschneidungen. Es sei darauf hingewiesen, das Co-Abhängige weder in Beziehung leben müssen, noch müssen ihre Angehörigen Suchtprobleme aufweisen. (Quelle: Wikipeda)

Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit (Im Text beziehe ich mich vor allem auf die Alkoholkrankheit, da zur Co-Abhängigkeit in Bezug auf andere Süchte nur wenige Informationen existieren.) finden nicht in einem leeren Raum statt, sondern in einem sozialen Umfeld.

 

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Handlungsmöglichkeiten feministischer Medienpädagogik

21. November 2007 um 12:15 Uhr

Drei Tage, sieben Mädchen und eine Radiosendung!
veröffentlicht in: BKJ – Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (Hrsg.): Kulturarbeit mit Mädchen. Konzepte, Erfahrungen und Schlussfolgerungen für die Praxis kultureller Bildung. Remscheid 2000

1. Medienpädagogik – eine Form der Kulturarbeit

-Aber in der Kunst gibt es keine Desillusionierung, denn die
Illusion war von Anfang an einkalkuliert. Aus der Kunst gibt
es kein Erwachen, denn in ihr schlafen wir nicht, wenn wir
auch träumen mögen. In der Kunst gibt es keinen Tribut, keine
Strafe, die wir bezahlen müßten, weil wir sie genossen haben.-

Fernando Pessoa
Medien nehmen heute einen immer größeren Teil der biografischen Lebenszeit von Menschen ein. Oft bestimmen sie sogar Zeitplanung und Lebensrhythmus. Medien beeinflussen Lebensperspektiven, Normen und Werte und das kulturelle Verständnis. Somit beeinflussen Medien Entwicklungsaufgaben, welche Heranwachsende zu lösen haben. Medien bieten z.B. bei der Suche nach einer eigenen Identität, der Frage nach eigener Macht oder Ohnmacht Lösungsmodelle. -Die ganze Lebensumwelt, räumlich und entsprechend ihrer Zeichen und Symbole, Kommunikationsformen und ästhetischen Stile definiert sich über Medien.- (Zacharias, 1997, S.12)

Medienpädagogik, hier verstanden als Teil der allgemeinen Pädagogik, impliziert den Sozialfaktor Massenmedien als einen gesellschaftlichen, die Sozialisation beeinflussenden Faktor neben anderen. -Die Unterhaltungsmedien sind nicht nur Instrumente der Wahrnehmung als Angebotsträger, sondern sind Bestandteil unserer nationalen wie internationalen Wahrnehmungskultur. Daher müssen ihre Wirkungen und Möglichkeiten stärker als bisher in die kulturpolitische Praxis einbezogen werden.- (Baacke, 1997, S. 74) Das erfordert nicht zuletzt von der Pädagogik eine wissenschaftliche und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Medien und deren Wirkungen. Dies zu leisten, ist Aufgabe der Medienpädagogik.

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Beruhigung des wütenden Kindes

7. November 2007 um 17:23 Uhr

Ein alleinerziehender Vater, drei Kinder am Rand der geitigen Behinderung, davon ein leibliches und zwei Anerkannte, soll heißen: von anderen Männern innerhalb der Ehe erzeugt, vom Kindesvater als ‘eigene’ Kinder angenommen. Die Kindesmutter, Alkoholikerin – das ist auch der Grund für die Behinderung der Kinder – ist spurlos verschwunden. Manchmal begegnen die Kinder ihrer Mutter im Park. Meist liegt sie dann betrunken auf der Parkbank und erkennt ihre Kinder nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

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