Wem gehören die Kinder?

21. Januar 2017 um 19:52 Uhr

„Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.

Und wenn sie auch mit euch sind, so sind sie dennoch nicht euer Besitz.

Ihr dürft ihnen eure Liebe schenken, aber nicht eure Gedanken, 

Denn sie haben eigene Gedanken. 

Ihr dürft ihren Körpern ein Zuhause geben, aber nicht ihren Seelen, 

Denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft 

Und das könnt ihr nicht betreten, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft bestrebt sein, ihnen zu gleichen, 

aber versucht nicht, sie euch gleich zu machen. 

Denn das Leben schreitet nicht rückwärts 

Noch verweilt es im Gestern.“ 

(aus Khalil Gibrans Buch Der Prophet, das 1933 auf schwedisch erschien) Gefunden in „Astrid Lindgren. Ihr Leben. von Jens Andersen S.123/124.

Neues aus dem Pausenraum

17. Januar 2017 um 23:15 Uhr

‚Der hat ein Erziehungsverständnis wie Voltaire – Kinder sollten in den Wald, um frei aufzwachsen.“ K.K.

Luxemburg 

22. Oktober 2016 um 23:15 Uhr

Wie ärmlich, in der reichen Stadt Luxemburg hab ich nicht einen Gullideckel mit Stadtwappen gefunden ????

Abschied 

um 22:30 Uhr

Manchmal verlieren wir Menschen die wir lieben, weil sie uns oder wir sie oder wir uns gegenseitig Ent-Täuschen. Beispielsweise, wenn wir uns bewusst werden, dass wir durch Liebe zwar stärker, aber nicht anders werden, nicht besser. Im Grunde sind wir wer wir sind, daran ändert auch die Liebe nichts. Sie ist nur der Motor uns zu verbessern, für den anderen und damit für uns selbst. Manchmal gehen wir, weil wir merken, dass Liebe uns verbindet, aber wir deswegen nicht weniger allein sind. Und manchmal geht einer für immer.

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Trier

15. Oktober 2016 um 13:51 Uhr

 

Trier 1

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Dänemark 

28. August 2016 um 10:17 Uhr

Gedser


Gedser 

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Schweden 

um 10:13 Uhr

Ystad 


Ystad


Ronnby 


Karlskrona 


Karlskrona 


Karlskrona 

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Zittau

um 10:09 Uhr

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Heute zum Kindertag

1. Juni 2016 um 22:13 Uhr

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Die Wut und die Trauer eines Kindes ist schwer auszuhalten, vor allem dann, wenn klar ist, dass wir Erwachsenen Ursache dieses kindlichen Schmerzes sind. Manchmal bin ich ’nur‘ die Überbringerin der schlechten Nachrichten, aber die Wucht der Verzweiflung des Kindes ist dann das sprichwörtliche Schafott.
Wieder eine Schneiße in eine Kinderseele geschlagen.
Da sind dann auch Kakao und Trickfilm nicht mehr als ein Pseudopflaster auf einer tiefen Wunde. Das Kind schläft ein, für den Augenblick getröstet. Ich straffe die Schultern und denke mir das nächste Pflaster aus. Fürs Kind und für mich.

am frühen Abend

23. Mai 2016 um 23:56 Uhr

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Ein etwa 4 jähriges Mädchen steht vor dem Haupteingang der Thomaskirche, die Mutter sitzt gegenüber auf dem Freisitz vor dem Bachstübl. Die kleine rüttelt  heftig an der Tür und ruft: Mama die geht nicht auf.
Die Mutter winkt dem Mädchen zu und ruft laut über den Platz: Komm wieder her. Gott schläft schon.